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Gruppenkuscheln im Zieleinlauf

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Gruppenkuscheln im Zieleinlauf

Beitrag von Gast am Di 8 Feb 2011 - 18:48



Es ist eine noch relativ unbekannte Sportart, die der Stuttgarter Kreisverband der Rassegeflügel- und Rassekaninchenzüchter erstmals in sein Programm aufgenommen hat: Seit Januar versuchen sich Kaninchenbesitzer jeden Samstag ab 15 Uhr auf der Anlage der Weilemer Kleintierzüchter an der Gerlinger Straße im „Kaninhop“. Dabei sollen die Tiere einen Hindernisparcours durchlaufen. Der Spaß steht aber im Vordergrund.



„Schneeball“ ist trotz ihres relativ jungen Alters schon ein alter Hase. Mühelos hoppelt das acht Monate alte Kaninchen über die fünf hintereinander aufgebauten Hindernisse. „Super, das war ein fehlerfreier Lauf“, ruft Harald Hage seiner Tochter Alischa zu. Die Sechsjährige führt „Schneeball“ an einer Leine durch den Parcours, der jeden Samstag auf der Zuchtanlage des Weilemer Kleintierzüchtervereins an der Gerlinger Straße aufgebaut ist. Dort findet seit Anfang des Jahres das erste „Kaninhop-Training“ Stuttgarts statt. Dabei handelt es sich um eine vor 35 Jahren in Schweden entstandene Sportart, bei der Hauskaninchen einen Hindernisparcours durchlaufen. „Das hat absolut nichts mit Tierquälerei zu tun“, betont Kleintierzüchter Harald Hage. Denn die Langohren würden durch den Sport die Bewegung erhalten, die sie benötigen, unterstreicht er. Um sich möglichst frei bewegen zu können, tragen die Kaninchen beim Training ein Geschirr mit Brust- und Halsgurt.



„Am Anfang wollte, Schneeball‘ nicht über die Hindernisse hüpfen“, erinnert sich Alischa. „Dann habe ich ihre Vorderpfoten auf das Hindernis gelegt, und sie hüpfte drüber – zur Belohnung gab es eine Karotte.“ Noch sind aber nicht alle so gut wie „Schneeball“. Der eineinhalbjährige „Snoopy“ beispielsweise mag noch nicht so recht - er putzt sich viel lieber. „Wenn er nicht will, dann will er eben nicht“, sagt seine Besitzerin Deborah Zieher. Die 23-Jährige nimmt zum ersten Mal am Training teil. „Hier geht es darum, die Bindung zum Kaninchen zu stärken“, erzählt die junge Frau aus dem Weilemer Stadtteil Giebel. Seit sie vor einem halben Jahr einen Bericht über „Kaninhop“ im Fernsehen gesehen hat, interessiert sich Debora Zieher für die Sportart. „Leider hat es bislang keinen Verein in der Nähe gegeben, der ,Kaninhop‘ anbietet“, fügt sie hinzu. Nun aber kann sie sich mit ihren Kaninchen „Snoopy“ und „Bonny“ in der außergewöhnlichen Sportart versuchen.



Auch die Stammheimerin Daniela Sundermann ist mit zwei Tieren zur Zuchtanlage gekommen. Während es der vierjährige „Jasper“ gemütlich angehen lässt, flitzt die 15 Monate alte „Lilly“ in Windeseile über den grünen Teppich, auf dem die Hindernisse aufgebaut sind. „,Kaninhop‘ ist ideal für ,Lilly‘. Denn sie hat einen sehr starken Bewegungsdrang“, verrät ihr Frauchen. Deshalb sei es besonders schwierig, das kleine Energiepaket an der Leine zu halten. So fallen auch mal die kleinen Holzstangen zu Boden, wenn „Lilly“ durch den Hindernisparcours saust – dann schlägt das anthrazitgraue Kaninchen prompt einen Haken, rennt urplötzlich in die entgegengesetzte Richtung und wirbelt das gesamte Training durcheinander. „Das macht gar nichts. Uns ist der Spaß wichtig“, sagt Harald Hage. Und das ist nicht schwer zu übersehen: Denn der Nachmittag erinnert vielmehr an ein zwangloses „Kaninchentreffen“ als an ein disziplinfanatisches Training. Und auch die Tiere haben ihre Freude: Kurz hinterm Ziel hocken vier Fellknäuel und kuscheln sich gemütlich aneinander.


Während Deborah Zieher ihre verschüchterte „Bonny“ im Arm hält, geht die elfjährige Larissa Goltz mit „Snoopy“ den Parcours entlang. Ihr Kaninchen „Paula“ darf vorerst nicht teilnehmen. „Weil es krank war und Antibiotika nehmen musste, konnten wir es nicht impfen lassen“, erklärt Larissas Vater Roland Goltz. Denn das ist Voraussetzung für die Teilnahme am „Kaninhop“, erklärt Rainer Salzer vom Weilemer Kleintierzüchterverein. „Durch die Impfungen wollen wir vermeiden, dass sich die Tiere gegenseitig anstecken.“


Wer Interesse hat, das „Kaninhop-Trainig“ zu besuchen, ist jeden Samstag zwischen 15 und 16 Uhr dazu eingeladen. Weitere Infos gibt es bei Rainer Salzer, Marco-Polo-Weg 30 in Stuttgart, Telefon 8701558 oder per E-Mail an webmaster@kreisverband-stuttgart.de

Quelle: http://www.eheinz.de/news/artikel/article/gruppenkuscheln-im-zieleinlauf.html

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