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Stammmutter aller Haustauben!

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Stammmutter aller Haustauben!

Beitrag von Diddi am Fr 30 Jul 2010 - 13:25

Geschichte des Flugtaubensports !

Man sagt wo Tauben sind ist Freiheit und Friede, Heiligkeit und Liebe, ist das Schlaraffenland und das traute Heim, das Dächermeer alter und Betonwüste neuer Städte.
Die Taube bedeutet uns viel und das hat einen Grund.
Tauben sind der Menschheit ältestes Hausgeflügel, sie wurden lange vor dem Huhn – wahrscheinlich im 6.Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung im Vorderen Orient – domestiziert.
Schon in den ältesten Zivilisationen bei Ägyptern und Babyloniern finden sich Tauben als Geschöpfe der Gottheit, als delikater Leckerbissen, als bestaunte Flugkünstler, Hochflieger, verlässliche Boten, als flatternde Freude für Auge und Ohr und hin und wieder auch als Ärgernis.
Aus zuverlässigen Quellen ist uns bekannt, das in ganz Indien, Persien und Kleinasien zahlreiche Arten von Tauben verbreitet sind, die sich durch eine eigenartige Flugweise auszeichnen.
Sie fliegen hoch und ausdauernd in mehr oder weniger großen Fluggemeinschaften und vollführen während des Fliegens akrobatische Luftkünste, indem sie sich ein oder mehrmals überschlagen.
Man nannte diese Tauben hierzulande Tümmler. Später auch Hochflieger und Rollertauben.
Dadurch unterscheiden sie sich wesendlich von gewöhnlichen Tauben.
Über den Tempel von Uruk und Alexandria zogen Tauben ihre Kreise, heute segeln sie durch Häuserschluchten New Yorks oder Tokyos
um Venedig nicht zu vergessen. Damals wie heute suchen die Tauben die Nähe des Menschen und sie verstehen es noch immer, sich ihre Unabhängigkeit zu bewahren.
Wahrscheinlich hat sich die Taube dem Menschen freiwillig angeschlossen.
Stammmutter aller Haustauben, auch der verwilderten Tauben unserer Städte ist die Felsentaube.

[b]Felsentaube:[/b]

Noch heute siedeln wilde Felsentauben an den Küsten rund ums Mittelmeer und in den Bergländern Nordamerikas und Asiens.

Im 19.Jahrhundert wurde die Taubenzucht bezweck Taubensport in Europa leidenschaftlich ausgeübte Liebhaberei des Bürgertums, dann auch der einfachen Leute.
Heute haben andere Freizeitvergnügungen die Beschäftigung mit dem Federvieh teilweise verdrängt, trotzdem lässt uns die Taube nicht los.
Wer die Geschichte unserer Tauben verfolgt, findet auch unsere Kulturgeschichte wiedergespiegelt.
Die Geschichte der Tiere, ist auch immer die Geschichte des Menschen.

Gruß Diddi
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Diddi
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